Derzeit erlebe ich bei einem der größten Consulting-Häusern das auch dort das alte Sprichwort „Der Schuster trägt die schlechtesten Schuhe“ gilt. Eine Mitarbeiterin ist im Elternurlaub und die Position muss neu ausgefüllt werden. Eine richtige Übergabe fand anscheinend nicht statt. Nun muss man mühsam die Arbeiten nachvollziehen und teilweise „neu erfinden“ …

Hier bewähren sich wieder einmal Checklisten!

Eine gut gemachte Checkliste hat zwei grundlegende Funktionen:

1. Die zu erbringende Arbeit in Einzelphasen zu zerlegen,um zuerst eine Übersicht zu gewinnen und sich anschließend auf die wichtigsten Phasen konzentrieren zu können.

2. Durch eine Art „Automatisierung“ der aktuellen Arbeiten Zeit und Kosten einzusparen, die nötig sind, um sich auf höhere und wichtigere Aufgaben einstellen zu können.

Die Erstellung von Checklisten kann so erfolgen:

1. Nehmen Sie sich einen wichtigen Arbeitsablauf heraus.

2. Zerlegen Sie diese Arbeit in einzelnen, aktuellen chronologischen Schritte.

3. Machen Sie davon eine grobe Skizze (so kann sich Ihr Bewusstsein davon ein besseres Bild machen).

4. Machen Sie aus dem Bild eine Checkliste.

5. Leben Sie diese Checkliste.

Der letzte Punkt soll bedeuten: Lassen Sie Ihre Erfahrung in die Liste mit einfließen; lassen Sie Kritik zu; achten Sie auf Ausführung, Kontrolle und permanente Verbesserung.

Das gleiche wiederholen Sie mit allen anderen Arbeitsabläufen. Wenn Sie alle Abläufe zusammen haben werden Sie sehen, dass die Arbeit immer schneller und besser wird. Zudem können Sie mit den gesammelten Checklisten schnell neue Mitarbeiter einarbeiten.

Haben Sie schon Erfahrungen mit Checklisten gemacht?