Wenn man einen Konzern mit einem kleinem Unternehmen vergleicht sieht man schnell, dass in den KMUs viele Rollen von einer einzelnen Person wargeneommen werden. So gibt es im Konzern einen Geschäftsführer, einen Vertriebsleiter, einen Produktionsleiter, einen Finanzleiter und so weiter. In den KMUs, speziell wenn sie inhabergeführt sind, ist meist der Chef alles in einem.

Das läuft bis zu einem gewissen Geschäftsvolumen auch noch einigermaßen rund. Aber haben Sie sich schon einemal Gedanken über die Konsequenzen gemacht? Sowohl für die Person des Chefs (privat und geschäftlich) als auch für die Firma?

Eine Firma durchläuft während ihrer Existenz verschiedene Stadien: Start, Aufbau, Wachstum, Stabilisierung, Stagnation, Krise, Umstrukturierung, Niedergang, Insolvenz.

All diese Phasen soll eine Person, sprich der Inhaber einer KMU, meistern können? Im Konzern werden Geschäftsführer regelmäßig ausgetauscht und durch „phasengerechte“ neue Geschäftsführer ersetzt. (Zumindest in der idealen Welt).

In der KMU passiert das in der Regel nicht. Ob das einen Marktvorteil bietet, können Sie als Leser selbst entscheiden ?

Ebenfalls ist an der Spitze einer Abteilung innerhalb eines Konzerns ein Spezialist. In der KMU? Dort hat meist das Tagesgeschäft das Zepter in der Hand…

Privat gleichen sich die Dinge etwas näher an. Ein Konzern-Manager hat ebenfalls keinen 9-5 Job und muss einer erhöhten Belastung standhalten. Der KMU-Inhaber hat zudem noch die finanziellen Verpflichtungen. Wenn das Geschäft gut läuft, ein Vorteil. Wenn nicht, …

Stellen Sie sich nun einmal vor, der KMU-Inhabe baut sich ebenfalls eine Organisationsstruktur ähnlich die eines Konzerns auf. Lassen Sie diesem Gedanken einige Zeit freien Lauf.

Könnte es sein, dass sich das Leben des KMU-Inhabers grundlegend zum Besseren wendet? Geschickt angelegt, könnte diese Organisation ihm viel abnehmen und er hätte trotzdem alles unter Kontrolle.